„Unsere Antwort: Solidarität!“

„Unsere Antwort: Solidarität!“ – eine linke Initiative, die in der Wahlkampfzeit fortschrittliche Gegenstandpunkte zu den Ideologien neonazistischer, populistischer und rechts-konservativer Parteien vermitteln will. Sie wirbt für grenzenlose Solidarität und verurteilt die kapitalistische Ausbeutung des Menschen.

Die Initiative stand mit ihren Ideen gestern Pate für eine antirassistische Demonstration in Rostock.

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Die Pressemitteilung vom 03. Juni 2016 der Initiative „Unsere Antwort: Solidarität!“:

Protest gegen rassistische Verhältnisse in Rostock – Groß Klein

Rostock – Rund 180 Menschen zogen heute unter dem Motto „Unsere Antwort: Solidarität! – Gegen rechte Ideen!“ durch den Stadtteil Groß Klein im Rostocker Nord-Westen. Anlass für die Aktion ist die rassistische Mobilmachung gegen eine Begegnungsstätte für Jugendliche, in der auch minderjährige unbegleitete Geflüchtete ihre Freizeit verbringen. Die linke Initiative „Unsere Antwort: Solidarität!“ stand mit ihren Ideen Pate für die Demonstration.

Gegen 17.15 Uhr startete der Aufzug vom Bahnhof Lütten Klein zum Gerüstbauerring. Dabei riefen die Teilnehmer_innen unter anderem Parolen gegen die Abschiebung von Geflüchteten und für die internationale Solidarität. Außerdem wurde in mehreren Redebeiträgen die Ausbeutung des Menschen durch das kapitalistische System thematisiert. Dazu wurden hunderte Flugblätter an Passant_innen und Anwohner_innen verteilt.

Hintergrund der Demonstration ist die gegenwärtig in Groß Klein stattfindende, rassistische Hetze gegen unbegleitete minderjährige Geflüchtete. Nachdem sich die Situation am Mittwoch und Donnerstag Abend zu einer pogromartigen Stimmung aufschaukelte, wurden Donnerstag Nacht mindestens zwei Menschen rassistisch motiviert und gewalttätig angegriffen.

Nicht unerwähnt sollte bei der Demonstration jedoch auch der, ebenfalls heute stattfindende Landesparteitag der CDU bleiben. In Güstrow läutete die Partei ihren Wahlkampf ein und stellte Spitzenkandidaten Lorenz Caffier vor.

„Die CDU forciert mit ihrem dort verabschiedeten Wahlprogramm den Stimmenfang am rechten Rand. Mit dem Ausbau der inneren Sicherheit, vermehrter Abschiebungen und dem Ruf nach einem starken, repressiven Staat, setzt die Partei auf rechte und autoritäre Ideen.“, so Frederike Lehmann, Pressesprecherin der Initiative „Unsere Antwort: Solidarität!“.

„Parteien wie die NPD und AfD aber auch die CDU verschieben das politische Klima im Bundesland immer weiter nach rechts. Dagegen bilden die anderen Parteien des Landes kaum ein Gegengewicht. Wir wollen den Menschen zeigen, dass es gute politische Ideen jenseits von Rassismus, Protektionismus und Nationalismus gibt!“, so Lehmann weiter.

Die linke Initiative „Unsere Antwort: Solidarität!“ will in der Wahlkampfzeit fortschrittliche Gegenstandpunkte zu den Ideologien neonazistischer populistischer und rechts-konservativer Parteien vermitteln. Stattdessen wirbt sie mit grenzenloser Solidarität gegen die kapitalistische Ausbeutung des Menschen. Die Veranstaltung in Groß Klein war zugleich Auftakt der Initiative.

Lehmann: „Wir sind eine Initiative kommunistischer, anarchistischer und antifaschistischer Gruppen und Einzelpersonen aus Mecklenburg-Vorpommern und verstehen uns als basisdemokratische, progressive und antikapitalistische Organisation. Wir bekennen uns solidarisch mit den Verlierer_innen des Kapitalismus und positionieren uns deutlich gegen Rassismus und die Spaltung der lohnabhängigen Klasse.“

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