ausgewichen

Das Ordnungsamt des Kreises Mecklenburgische Seenplatte hat sich reichlich Zeit für Entscheidungen zu den Aktivitäten am Ersten Mai gelassen. Nach einer vollmundigen Ankündigung (schon am 13. April) im Nordkurier , das Demonstrationsrecht auch für verfassungsfeindliche Kriminelle durchzusetzen, wurden keine Ergebnisse präsentiert und der Protest gegen einen Neonazi-Aufmarsch in der Vier-Tore-Stadt in der Warteschleife gehalten. Nun ist es die NPD selbst, die den Deal, den Ordnungsamtsleiter Rainer Plötz mit den Anmeldern Michael Grewe und Jens Blasewitz gemacht hat, veröffentlicht. Das wird auch Zeit, will sie nun nämlich den braunen Umzug in der Ihlenfelder Vorstadt (Treffpunkt auf dem Parkplatz Ihlenfelder Straße/Ecke Johannesstraße, siehe Stadtplan) auflaufen lassen, weil in der Oststadt bereits eine Demonstration angemeldet war. Das kleine Viertel, was 2009 noch „nicht attraktiv“ genug war, muss nun also als Rettungsring herhalten um die Blamage für den NPD-Landesverband nicht allzu offensichtlich zugeben zu müssen. Kommentarlos wurde nun der Startpunkt unter dem Demonstrationsaufruf geändert.

Die Nazis wollen es wissen, wir haben die Antwort – am Ersten Mai, gemeinsam und friedlich, in Neubrandenburg.

Weitere Informationen folgen.

Kommentare sind geschlossen.